François Matthey
Gründer ADHwaS · Verstehen statt Reparieren
Du bist nicht das Problem. Dein Arbeitsumfeld ist es oft. ADHS am Arbeitsplatz bedeutet für viele Menschen ein täglicher Kampf gegen ein System, das nicht für ihre Gehirne gemacht ist.
Dieser Artikel vertieft die Frage, warum bestimmte Arbeitsumgebungen besonders viel Reibung erzeugen. Eine breitere Orientierung zu Arbeitsbedingungen, Offenlegung und Unterstützung im DACH-Raum findest du im ADHwaS Arbeitswelt-Hub.
Das moderne Büro ist ein Reizfeuerwerk. Für Menschen mit ADHS ist es wie Dauerbeschuss ohne Fluchtweg. Der Reizfilter bei ADHS funktioniert anders. Während ein neurotypisches Gehirn automatisch ausfiltert, was irrelevant ist, verarbeitet ein ADHS-Gehirn einen Grossteil der Informationen als gleichgewichtig.
Slack ist für ADHS oft ein permanentes Läuten von Alarmen. Notification nach Notification, jede einzelne ein kleiner Dopamin-Kick, der dein Gehirn aus dem Task zieht. Und E-Mails? Jede ungelesene Mail ist ein kleiner Stress im Hinterkopf.
Menschen mit ADHS sind oft fantastisch in interessanten, abwechslungsreichen Aufgaben. Aber gib ihnen eine eintönige, repetitive Aufgabe – und du siehst Agonie. Das ist nicht Faulheit. Das ist neuronale Unterstimulation.
Der Kampf, den Menschen mit ADHS am Arbeitsplatz führen, ist real. Aber es ist ein systemisches Problem, das gelöst werden kann. Wenn du als Person mit ADHS kämpfst: Dein Job passt vielleicht nicht. Manchmal ist die Lösung nicht, dich anzupassen. Manchmal ist sie, den Job zu wechseln oder die Struktur zu verhandeln. Das ADHwaS Skills-Training begleitet dich dabei konkret.
Weiterführende Angebote von ADHwaS
Das ADHwaS Skills-Training wurde entwickelt, um genau diese Muster zu durchbrechen – mit konkreten Strategien für Stabilität, Burnout-Prävention und einen Berufsalltag, der mit deinem Gehirn arbeitet, nicht gegen es.
Zum ADHS Skills-TrainingFrançois Matthey ist Gründer von ADHwaS. Verstehen statt Reparieren.